Ortsverband Düren

Helfer sind weiterhin unermüdlich im Einsatz

Düren,

Nach dem Kanaleinsturz in Düren-Lendersdorf sind die Einsatzkräfte des technischen
Hilfswerks weiterhin. unermüdlich im Einsatz.

Während der Wasserverband Eifel-Rur fieberhaft nach einer Lösung des Problems sucht, dauern die Arbeiten der Einsatzkräfte an. Zu Spitzenzeiten befanden sich 60 ehrenamtliche Helfer an der Einsatzstelle. Rund um die Uhr sind sechs Hochleistungspumpen aus folgenden Ortsverbänden im Einsatz: Simmerath, Krefeld, Euskirchen, Bonn, Bergheim und Dinslaken.

Darunter befindet sich auch eine Pumpe mit einer Kapazität von 15.000 l/min, das größte Modul welches das THW zu bieten hat. Eine Pumpe aus Iserlohn mit gleicher Leistung befindet sich auf dem Weg zur Einsatzstelle. So wird sichergestellt, dass auch beim Ausfall einer Pumpe genügend Restleistung zur Verfügung steht. Das THW hält Bundesweit Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen bereit um in einem Fall wie diesem modular und effektiv Hilfe leisten zu können.

Für den Überwiegend positiven Umgang der Anwohner mit der schwierigen Situation bedankt sich die Einsatzleitung stellvertretend für alle Helfer.

Einsatzleiter Frederic Salentin dazu: „Für die Situation der Anwohner haben wir vollstes Verständnis. Wir versuchen besonders Nachts unsere Lärmemissionen so gering wie möglich zu halten. Sollte es dennoch einen Grund zur Beschwerde geben, scheuen Sie nicht uns anzusprechen.“

An der Einsatzstelle sorgt die Fachgruppe Logistik aus dem Ortsverband Aachen für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Die Fachgruppe Führung/Kommunikation sorgt für die nötigen Räumlichkeiten und das Personal für die Einsatzleitung. Der Ortsverband Düren Beleuchtet die Einsatzstelle bei Nacht.

Der Einsatz läuft nun seit ca. 65 Stunden. Ein Einsatzende ist weiterhin nicht absehbar.

Bild/Text: THW

Similar posts

Archive