Ortsverband Düren

Brücke droht einzustürzen! Einsatz von 2 Ortsverbänden!

Bahn-Spezialtransport rammt Brücke und droht einzustürzen!

Am Sonntag den 8. Oktober um drei Uhr morgens, ging die Erstalarmierung beim Ortsbeauftragten Dürens ein. Hierbei wurde auch direkt der Baufachberater des THW Hürtgenwald durch die Einsatzleitstelle vom Ortsbeauftragten des THW Düren angefordert. Durch die Übergrösse des eingesetzten Schienenfahrzeugs wurde die Brücke so schwer beschädigt, dass die Statik der Brücke nicht mehr gewährleistet war. Um den Einsturz der Brücke zu verhindern, wurde durch alarmierte Kräfte des THW Düren und Hürtgenwald eine Abstützung errichtet. Zudem wurde die Fahrbahn für den Straßenverkehr durch die Polizei gesperrt.

Schnell war den eintreffenden Hilfskräften des THW Dürens und dem Statikexperten klar, dass hier noch zusätzliche Kräfte, so wie spezielle Stützen und Messgeräte erforderlich werden. Aufgrund dieser Tatsache wurde der Ortsverband Hürtgenwald nachalarmiert.

Die Brücke wird nun provisorisch von vier etwa fünf Meter hohen Holzpfeilern gestützt. Eingesetzt haben sie die Ortsverbände Düren und Hürtgenwald des Technischen Hilfswerkes (THW). Bis 12 Uhr Sonntags waren inklusive Personal des Unfallverursachers mehr als  25 Leute damit beschäftigt, berichtete der Dürener Ortsbeauftragte Guido Heinen. „So einen Einsatz hatten wir zwar noch nie, aber wir haben den Ernstfall schon oft genug geübt – es war ein Paradebeispiel für die Arbeit des THW“, sagte Heinen.

Dass der Ortsverband Hürtgenwald an den Arbeiten beteiligt war, hat einen einfachen Grund:

Er hat mit Helmut Heuser einen Statikexperten so wie das spezielle Abstützsystem. So haben die Dürener die Lichtanlagen installiert und die Kollegen aus dem Hürtgenwald die Schäden analysiert. Die Holzbalken, die das THW vorlagern muss, wurden dann vor Ort von beiden Ortsverbänden zugeschnitten und verbaut.

 

Und dank unserer guten Vernetzung kam um 8 Uhr das Rote Kreuz und hat uns allen Kaffee und Brötchen gebracht.“ Der Einsatz war für das THW nicht nur neu und dauerte lange, er war vor allem aufwendig. Denn um unter die Brücke am Heerweg zu gelangen, mussten sich die Helfer durch dichtes Gestrüpp bei Dauerregen und im Dunkeln an der steilen Böschung neben den Schienen kämpfen, bis die notwendigen Leitern aufgestellt waren.

Hier muss noch einmal betont werden:

Das erfolgreiche Zusammenarbeiten aller Organisationen hat absolut hervorragend funktioniert!

Dies Bekräftigt uns noch mehr, daß der Verbund HIORG’s Düren (Hilfsorganisationen Düren’s) der richtige Weg für Zusammenarbeit und Kameradschaft ist.

Besten Dank an alle Helfer, die wieder einmal eine klasse Leistung erbracht haben.

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